Es ist das Schaulaufen der Mächtigen, der Berühmten und der Erfolgreichen der Medienbranche. Wie in jedem Jahr war auch die diesjährige Oscarverleihung in Los Angeles zumindest für einen Abend das Epizentrum der Film- und Show-Welt. Und wie auch in den vergangen Jahren ging es auch dieses Mal nicht ohne ihre Kontroversen, Skandale und Problemchen. Sei es die Auswahl der Gewinner, die Verlierer oder auch der alljährliche Verdacht, dass die Jury vor allem Filme bevorzugt, die sich mit Themen Rassismus und Ausgrenzung beschäftigen. Und Filme mit anderen Inhalten eigentlich keine Chance auf einen Sieg haben.

Oscars? Ach nee, danke!

Generell ist in jedem Jahr wieder dasselbe Procedere zu beobachten. Gerade in den Wochen vor den Preisverleihungen geben sich Schauspieler, Studiochefs und auch Journalisten betont gleichgültig: „Die Oscars? Ach, das interessiert mich nicht!“

Doch spätestens am Abend der prestigeträchtigen Verleihungen drücken sich die Promis die Klinke in die Hand und flanieren breit lächelnd über den roten Teppich. Zwar ist ein Sieg bei den Oscars kein Garant für einen finanziellen Erfolg an den Kinokassen, er schadet jedoch auch nicht.

Dies bewies in diesem Jahr vor allem das Queen-Biopic „Bohemian Rapsody“, für das Hauptdarsteller Rami Malek als bester Darsteller geehrt wurde.

Gleichzeitig war der größte Hit an den Kinokassen, „Marvels Avengers 3: infinity War“ nicht einmal für eine Auszeichnung nominiert. Die Auszeichnung hat ihre eigenen Regeln, ihre eigenen Gesetze.

Hinter der Preisverleihung steht jedoch eine ganz Industrie. Vor allem die Outfits der Stars stehen hier im Fokus. Und neben glänzenden und funkelnden Kleidern sind vor allem die richtigen Schuhe wichtig. Oft platzieren Marken ihre Treter geschickt an den Füßen der Stars. Diese gibt es im Nachgang schon am selben Abend im Internet zu kaufen. Wer hier ein bisschen Geduld hat, bekommt die Mode aber auch für bezahlbare Preise. Wie genau das funktioniert, zeigen wir auch auf dieser Seite.

Kostüme und Mode in Filmen

Eine oft unterschätzte, aber extrem wichtige Rolle in Filmen kommt dem Kostüm-Design zu. In diesem Jahr wurde Ruth E. Carter für ihre Arbeit am Marvels Superheldenfilm „Black Panther“ geehrt. Sie zeichnete sich verantwortlich für die Kostüm-Gestaltung des vor allem in der afro-amerikanischen Community gefeierten Films, der vorrangig auf Schauspieler aus Afrika setzte. Der Film wurde darüber hinaus für die beste Filmmusik und das beste Szenenbild geehrt.

Jedoch blieb auch hier die Kritik nicht aus, da vor allem Fans des MCU, also des Marvel Cinematic Universe, den im gleichen Jahr erschienen dritten Teil der Avengers als deutlich besseren Film empfinden. Dieser blieb jedoch bei den Oscars nicht nur ohne Würdigung, er wurde nicht einmal nominiert.

Aber was wären die Oscars ohne Diskussionen? Und natürlich gehören auch Mode-Fehlfunktionen fest zum Programm dazu. In diesem Jahr machte vor allem Model Shanina Shaik von sich reden. Ihr passierte ein peinlicher Nippelblitzer, als ihr Kleid auf dem roten Teppich den Dienst verweigerte. Im kommenden Jahr wird Shaik wohl zum Hilfsmittel vieler Promis greifen: Die kleben Ihre Kleider nämlich mit Klebeband am Körper fest. Nicht alle dieser Methoden sind wirklich zu empfehlen. Aber wo, wenn nicht in Hollywood gilt die Regel: Wer schön sein will, muss leiden.

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